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Ein Lautsprecher |
| Die Gewebekalotte mit dem elliptischen Hornvorsatz passt den Hochtöner an die Umgebung an und trägt dem höheren Wirkungsgrad Rechnung, überträgt einen erweiterten Brillanzbereich ohne lästige Schärfe, fliessend eingebettet in eine abgerundete Schallwand. Man bekommt dank der D`Appolito Anordnung der Chassis eine atemberaubende räumliche Abbildung, und für den tiefreichenden Bass bis herunter zu 25 Hz sorgt eine abgestimmte Verstärkereinheit LFAU (Low Frequency Adjustment Unit). Die unkritische Impedanz Charakteristik paßt auch zu Verstärkern geringerer Leistung, 20W können brutal laut sein, da der Bass mit der Endstufe der LFAU gesteuert wird, also der Hauptverstärker entlastet wird. |
| Mission entwickelte diesen Lautsprecher Ende der 80er Jahre
und es gab bisher nie einen größeren Lautsprecher im Programm.
Der Hochtöner mit Gewebekalotte und dem elliptischen Hornvorsatz (die
stetig verändernde Querschnittsform vermeidet Horn-typische Verzerrungen,
ein Mission Patent)) setzte neue Maßstäbe.
2 Tiefmitteltöner 170mm Polypropylenmembran 2 Tieftöner 210mm Homopolymermembran Frequenzgang 30Hz-20kHz +/- 1,25dB 20Hz-3dB Wirkungsgrad: 91dB Abmessungen: BxHxT: 29 x 138 x 45cm Gewicht 70kg, schwingungsarmes versteiftes 25mm MDF Der Neupreis incl. LFAU betrug DM 10000.- An den Ausgang des Verstärkers für Hochton und Mittelton wird über mitgelieferte Kabel parallel die LFAU angeschlossen, die aktiv den Bassanteil bis etwa 150 Hz übernimmt und die großen Tieftöner ansteuert. Um 100-125 Hz überlappen Bass und BassMittelton, hier hat die LFAU einen Regler, der den Übergang in 0.25dB Schritten einstellbar macht, für Volumen und Wärme nach Geschmack. Jede Stufe ist hörbar!. Dazu noch ein Hochpassfilter, mit dem die tiefste Frequenz eingestellt werden kann und ein Pegeleinsteller- das sind die 3 Knöpfe an der Frontplatte. Die LFAU gab es in grau und schwarz. Die 767 gab es in schwarz, Rosenholz, Mahagoni, schwarz Hochglanzlack. Die Ergänzung der LFAU mit einem PSX-Netzteil war erste Empfehlung für mehr Kontrolle des Verstärkers über den Bass. Stereo schrieb 6/90: Die große Mission hat einen erstaunlich
kleinen Watthunger, ohrenbetäubende Pegel lassen sich selbst mit vergleichsweise
bescheidenen Leistungsreserven mühelos realisieren. Noch erstaunlicher
freilich ist, wie bedrohlich tief die 767 in den Oktavenkeller hinabsteigt,
ohne auch nur einen Deut an Präzision und Kontrolle einzubüßen.
Eine auf den Hörraum optimierte Reglerstellung vorausgestzt, begeistert
die Engländerin mit staubtrockenen Kickdrums, sehnigen Baßgitarrenlläufen
und ungeheuer mächtigen Orgeleinsätzen; dynamiasche Limitierungen
sind dabei ebensowenig ein Thema wie anschlagende Baßtreiber oder
wummernde Gehäusewände. Keine Frage, im Tiefsttonbereich zählt
die 767 zur absoluten Creme ihrer Spezies. Aber auch in allen anderen highfidelen
Kriterien leistet die Mission weit Überdurchschnittliches. Die Mitten
wirken farbig und spritzig, sind scheinbar völlig von der Schallfront
gelöst und schließen bruchlos an den Hochtonbereich an.
Die oberen Frequenzlagen wirken ungewöhnlich sauber und nuanciert,
nur wer unbedingt Erbsen zählen möchte, wird der 767 bisweilen
einen kleinen Mangel an Luftigkeit und Schmelz attestieren. Die Räumlichkeit
freilich leidet darunter in keiner Weise. Sie scheint vielmehr äußerst
großzügig in Breite und Tiefe gefächert, erlaubt eine punktgenaue
Ortung einzelner Schallquellen, und selbst bei forcierten Pegeln sind dynamische
Verflachung, Wandermusikanten oder kollabierende Plastizität
absolute Fremdwörter. Die 767 ist also genau das, was die Anglosachsen
so treffend als "Full range"-Lautsprecher bezeichnen. Sie leistet sich
klanglich von ganz unten bis ganz oben fast keine Schwächen, sie kennt
keine Allüren, und ist ein noch bezahlbarer Grundstock für ein
sukzessive ausbaubares Topsystem. Kurzum: die 767 ist eine Mission, die
im Konzert der Großen ganz vorn mitspielt. Stereo-Empfehlung: HighEnd
***
HIFIVISION 6/1990 ...spielte sie detailreich und neutral auf.
Ausgewogen machte sie ihre Arbeit, wenn klassische Musik auf dem Programm
stand...zudem vermittelte die 767 einen realistischen Raumeindruck.. ..die
fulminanten Orchrestereinsätze donnerten mit beeindruckender Lässigkeit
in den Hörraum; feine Streichertöne reproduzierte die Maission
ebenfalls sauber durchgezeichnet. Doch auch mit heißen Rockrhythmen
kam die 767 blendend zurecht...druckvoll brachte die Engländerin auch
Schlagzeug und Baßgitarre zu Gehör. Und obwohl die 767 von im
Vergleich zur sonst verwendeten Referenzanlage recht preiswerten
Verstärkern unter Strom gesetzt wurde, legte sie sich auch bei hoher
Lautstärke vehement ins Zeug. Die schlanke Schwarze von der Insel
übherzeugte also rundum. Ihre Belohnung für diese Vorstellung:
ein glattes "sehr gut" und der 5. Platz in der Spitzenklasse.
Die 3 Knöpfe dienen den nachfolgenden Einstellungen:
Dieser Lautsprecher ist heute nur noch gebraucht erhältlich ! |
| MISSION, NXT und CYRUS sind nun in
getrennte Unternehmen mit eigenständigen Entwicklungsabteilungen aufgeteilt.
Alle 3 Bereiche sind räumlich und wirtschaftlich getrennt.
Seit Mai 2002 war DENON für Deutschland zuständig, nun ist nach der Übernahme IAG als Inhaber Anprechpartner für den Vertrieb von Mission-Produkten. Seit Anfang der 80-er Jahre sind wir Mission-Händler, unsere Begeisterung (und auch die unserer Kunden) ist ungebrochen. Lassen auch Sie sich missionieren.... |
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