Grundprinzip:
Im
Bild ist oben schwarz eine Schwingung um eine Nulllinie dargestellt (stark
schematisiert), pink und rot sind positive und negative Werte des Signals,
gelb die 0-Anteile. Das 44100 Hz Taktrate - Zeitraster ist durch grüne
Linien dargestellt.
Die Rechtecklinien rot und schwarz stellen die Signale an den Ausgangsklemmen
dar.
Die Fläche pink oder rot repräsentiert die Ausgangsspannung
zwischen den Klemmen, ihre Höhe nach oben/unten, ihre Dauer links/rechts.
Da der Digitalverstärker mit einer positiven geregelten Versorgungsspannung
arbeitet, filtern sich durch Brückenbetrieb Störungen automatisch
heraus, für ein positives Siganal zum Lautsprecher muß die rote
Klemme zuerst Signal liefern, für ein negatives Signal entsprechend
die schwarze.
Das untere Paar Rechtecklinien ist dasselbe Signal, nur mit höherer
Ausgangsspannung.
Die Signalverstärkung wird durch höhere Netzteilspannung
(bis 59V) bewirkt, die unmittelbar auf die Signalspannung durchgreift.
Das Signal selbst bleibt identisch.
Tatsächlich werden die Rechteckflanken durch eine Spule/Kondensator- Filteranordnung von Hochfrequenz befreit und das Signal integriert / geglättet. Beim Millennium sind das höchstwertige Bauteile : Kupferfolien-Bienenwachs Spulen / Kupferfolien-Kondensatoren.
Da der Verstärker jeden Kanal in Brückenschaltung betreibt,
muß man auf jeder Klemme die halbe Betriebsspannung vorfindet, das
heißt, Subwooferanschluß geht nicht ohne Zwischenadapter, Lautsprecheranschlüsse
sollen keinen Kontakt zu Schutzerde bekommen.
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