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Elektrolyt und Aluminiumfolie verbinden sich zu einem kompakten Kondensator, elektrochemische Effekte bestimmen sein Verhalten. Elektrolyt ist als verdünnte Säure in Form einer leitfähigen Paste auf einem Papierträger zwischen die Aluminiumfolien gewickelt. Das eigentliche Dielektrikum ist die Aluminiumoxidschicht, die sich mit der Säure an der Oberfläche der Aluminiumfolie bildet. Damit die Oberfläche besonders groß wird, wird sie durch Ätzen zerklüftet und vielfach größer als eine glatte Oberfläche sonst wäre. Auch wenn die Oxidschichten im Betrieb durchschlagen, heilen sie durch den chemischen Prozess sofort wieder nach. Die zweite Folie dient zur Kontaktierung des Elektrolyts. Sie ist erheblich dünner, mit Luftsauerstoff oxidiert, und soll nicht als Dielektrikum dienen, sondern als stabile Kontaktschicht zum pastösen Elektrolyt. Die dünnere Schicht bricht schon bei kleinen Spannungen durch, sie ist nicht Dielektrikum, sondern praktisch die parallele Ableitung nach außen aller Ströme, die durch das Elektrolyt fließen. | ![]() |
| Mit zunehmender Frequenz geht die Kapazität etwas zurück
Tangens Delta steigt mit zunehmender Frequenz an. ESR fällt mit der Frequenz, die Impedanz hat bei mittleren Frequenzen ihr Minimum. ESR fällt mit zunehmender Temperatur, ebenso Impedanz. Die Kapazität steigt mit der Temperatur. Mit der Lebensdauer fällt die Kapazität ab, dagegen steigen Verluste u. Innenwiderstand an. Bei höheren Umgebungstemperaturen muß der Ripplestrom geringer
sein.
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Bei höheren Frequenzen kann der Ripplestrom größer
sein.
Der Leckstrom steigt mit der Temperatur an.
Der Leckstrom geht mit der Betriebszeit zurück.
Der Leckstrom steigt mit der Betriebsspannung an.
Die Ausfallhäufigkeit steigt mit der Umgebungstemperatur.
Die Ausfallhäufigkeit steigt mit der Betriebsspannung/Nennspannung. |
| Gängige Praxis zur Kompensation des Impedanz- Anstiegs ist der Bypass- Kondensator. Ein kleiner Wert wird zum großen parallel geschaltet. Dabei entsteht jedoch ein neues Resonanzproblem. | ![]() |
Ursache dafür ist der neu entstandene Parallelschwingkreis, gebildet aus der Induktivität des großen Kondensators parallel zur Kapazität des kleinen Wertes. Bei hochwertigen Kondensatoren mit niedrigem Innenwiderstand kann das zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, liegen diese doch oft unterhalb des Frequenzbereichs, in dem die Verbesserung durch den parallelgeschalteten Wert angestrebt wird. |
| Formeln | ||
| C | Kapazität (Farad) | |
| Q | Ladung (Coulomb) | |
| U | Spannung (Volt) | |
| Q=C x U | Die Ladung auf dem Kondensator entspricht Kapazität mal Spannung | |
| W=1/2 CxU2 | ||
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