Ohne Stecker geht es nicht immer !
Stecker haben einen Durchgangs-Widerstand, der im Bereich weniger Milliohm liegt. Wenn ein Strom durchfliesst, wird ein Spannungsabfall/verlust wie auf dem Kabel entstehen, nur deutlich geringer, je nach Kabel. Dieser Aspekt ist für Lautsprecherkabel eventuell wichtig, ein typischer Bananenstecker vonz.B. Hirschmann hat nominal um 15 Milliohm Widerstand, die vergoldete Version 8 mOhm. 4 Stecker an einer Leitung können den Gesamtwiderstand also um 32 mOhm erhöhen, oder um 60 mOhm, das ist gemessen am Kabelwiderstand eventuell beachtenswert. Eine hochwertige Endstufe mit einem Dämpfungsfaktor von 1000 hat 8mOhm Innenwiderstand, da reduzieren 4 Bananenstecker diesen Wert (dann 40mOhm) effektiv auf nur noch 200!
Quetschen, Crimpen, Löten Wenn das Kabel am Stecker endet, soll der Übergang nur geringstmögliche Verluste hinzufügen. Alle Drähte sollen erfaßt werden und der zusammengedrückte Kabelstrang mit Lötzinn am Ende oder mit einer Aderendhülse verquetzscht hat eindeutige und auch hörbare Vorteile gegenüber dem Fall, wo ein paar Drähte auf der einen Seite am Verstärker guten Kontakt haben, andere Drähte aus dem Bündel degegen am Lautsprecher, der Strom muß quer durch das Kabelbündel über die Oberflächen der Einzeldrähte fließen.
Verbindungen haben einen Übergangs-Widerstand, der im Kontakt-Bereich weniger Milliohm liegt, abhängig vom Kontakt-Anpreßdruck und von der Oberflächengüte auf beiden Seiten.
Kabel haben einen Wellenwiderstand.
Wenn ein Wechselstrom durchfliesst, wird bei hohen Frequenzen und einer
Fehlanpassung eventuell eine Reflktion auftreten. Richtige Anpassung ist
wichtig bei Digitalkabeln und bei Antennenleitungen (überwiegend 75
Ohm).
Bei Lautsprecherleitungen ist bei 4 oder
8Ohm Impedanz eine Anpassung eher die Ausnahme, OCOS macht Sinn mit den
speziellen Ocos-Steckern, sonst findet sich hier nichts. WBT hat die Stecker
und die Leitungen abgestimmt für einen gemeinsamen Wert (Audioleitungen),
der nachfolgende Verstärker ignoriert dies jedoch, sodaß die
Leitung in sich zwar homogen ist, die Anschlüsse an CD-Player (typ
um 100 Ohm) und an Verstärker (typisch 10-50kOhm)
Stecker haben ein Isoliermaterial mit Eigenschaften eines Dielektrikum. Um die Elektronenaufnahme/Abgabe zu minimieren (dielektrische Absorption), verwendet man möglichst hochwertige Materialien wie Teflon, das zugleich hitzebeständig ist. Das Isoliermaterial bestimmt die mechanischen Resonanzen des Steckers mit und damit auch die Klangfärbung.
Stecker haben eine Kristallstruktur. Wie bei Kabeln vermeidet man zusätzliche Verzerrungen durch reine Materialien, hochwertiges Kupfer / Messing oder sogar Silber.
Stecker haben eine Oberfläche,
diese wird meist vergoldet, um Korrosion zu vermeiden. In der Methode der
Vergoldung gibt es galvanische Prozesse, die eine Nickeloberfläche
voraussetzen, oder Hartvergoldung. Aus der Oberfläche kann man
mesit nichts herauislesen, ob matt oder glänzend sagt zu#nächst
nichts über die Qualität aus.
Manche Hersteller polieren ihre Oberfläche,
was den hohen Frequenzen zugutekommt, andere versilbern die Oberfläche.
Wenn
ein Strom durch den Leiter fliesst, baut sich ein Magnetfeld auf.
Im Eigenmagnetfeld des Leiters werden alle ferromagnetischen Teile
der Nachbarschaft mit angeregt und ihre Remanenz und Hystereseeigenschaften
führen zu Verzerrungen. Stahl bzw eisenhaltige Teile wie bei Schrauben
und Knickschutzspiralen sollten vermieden werden.
Steckverbinder
erfahren mechanischen Druck im Schallfeld und reagieren mit Mikrofonie.
Wenn mehr Masse in Bewegung ist, oder der Stecker ausgeprägte Eigenresonanzen
hat, er Energie speichert und verzögert / träger reagiert
wird der Klang.
Es gibt verriegelbare Stecker,
die mit einer Spannzange fest auf die Buchse geklemmt werden. Sowohl spreizbare
Bananenstecker als auch klemmbare Cinchstecker oder Bajonett bei BNC-Steckern
oder ein Rasthaken bei XLR-Steckern zeigen in diese Richtung.
Kabel wirken wie Antennen. Sie fangen fremde elektromagnetische Felder ein. Es ist konsequent, wenn der Stecker die Abschirmung homogen fortsetzt. Dafür gibt es verschiedene röhrenartige Stecker, die rundum geschlossen sind, wie bei BNC-Steckern.
Anschlüsse wie Buchsen und Stecker bringen zusätzliche komplexe Metallverbindungen ein, ob gequetscht/gekrimpt oder verlötet (auch verschweißt), immer gibt es einen Übergang verschiedener Materialien und damit verbundene Thermospannungen (s.u.) und Vibrationen der mechanischen Teile mit Variation der Übergangswiderstände.
Die
flächigen Kontakte ermöglichen Wirbelstromverluste, die
Nickelschicht (auch unter der -wenn galvanisch- aufgebrachten Vergoldung)
wird verdächtigt, magnetische Verzerrungen einzuführen. Mit dem
punktförmigen Massekontakt und einem vorn eingelöteten Kabel
reduziert man diese Problematik. Da gibt es deutlich hörbare Unterschiede
in der Brillanz der Übertragung.
Da der Leiterquerschnitt oft viel geringer
ist als der des Durchmesser des Steckerpin, gibt es hier eine Inhomogenität.
BNC- und DIN- Stecker sind bewährte Konzepte, die eine Alternative
zu den gängigen Cinchsteckern darstellen, oder aber eine besonders
geringe Wandstärke des Mittelpins. In der Frühzeit der Cinchstecker
war der Stecker hohl, wurde vorn verlötet, hatte geringe Masse, wenig
Metall und war versilbert statt vergoldet.
Der Hinweis auf den "massiven Mittelpin"
sowie auf die "besonders schwere Ausführung" lenkt von anstrebenswerten
Parametern ab und hilft verkaufen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der
Stecker publikumswirksam - verkaufsorientiert gewandelt. Die Knickschutzspirale
am Kabelausgang des Steckers vermittelt Solidität, ist jedoch aus
Stahl und führt Magnetfeldprobleme ein.
Audioverbindungen
vLnR: ordentlicher Standardstecker, Neutrik
"Profi", Clearaudio Büschelstecker (niemals in Buchse verdrehen!),
XLR-Stecker für symmetrische Kabel.
WBT-Stecker
mit Bohrfutterartiger Verklemmung des Massekontaktes für festen Sitz
auf der Buchse.
Steckverbinder erfahren mechanischen Druck
im Schallfeld und reagieren mit Mikrofonie. Wenn mehr Masse in Bewegung
ist, oder der Stecker ausgeprägte Eigenresonanzen hat, er Energie
speichert und verzögert / träger reagiert wird der Klang.
Es gibt verriegelbare Stecker,
die mit einer Spannzange fest auf die Buchse geklemmt werden. Sowohl spreizbare
Bananenstecker als auch klemmbare Cinchstecker oder Bajonett bei BNC-Steckern
oder ein Rasthaken bei XLR-Steckern zeigen in diese Richtung.
Die
Hülse wird gelockert, der Stecker aufgesteckt, die Hülse wird
festgezogen, damit sitzt der Stecker bombenfest.
Der
Neutrik Stecker hat eine vorgeschobene Hülse, die zuerst die Masseverbindung
schafft und dann den Innenstift kontaktiert- das schafft eine sichere Verbindung,
die auch im Betrieb getrennt und wiederhergestellt werden kann.
Mit
dem punktförmigen Massekontakt anstelle flächiger Massseverbinder
und einem vorn eingelöteten Kabel in dem Rohr mit 0,1mm Wandstärke
arbeitet der BulletPlug von Eichmann. Geringe Masse, Resonanzarmut, keine
Wirbelstromverluste, kurze und verzerrungsarme Signalwege ausserhalb des
Kabels : Da gibt es deutlich hörbare Steigerung in der Brillanz
der Übertragung gegenüber anderen Steckern.
Unsere Präferenz: Eichmann BulletPlug
für euro 15.-/Stück, Neutrik für euro 10.-
Lautsprecherverbindungen
v. L. n. R. Aderendhülsen, BFA (British
Federation of Audio), GHT Groneberg Kupferberillium Hohlfederbanane, Neutrik
Speakon, WBT Spreizbanane mit Vollisolation/ Pistolengriff, Kabelschuh
Unsere Präferenz: GHT Banane für
euro 2,50, solide und bewährt WBT für euro 13,50
Mit
dem Neutrik Speakon entstand eine berührsichere mehrpolige Verbindung
für Lautsprecher, die mit einem Griff alle Kontakte herstellt oder
trennt.
Netzverbindungen
Groneberg
Vollmessingschukostecker, Kaltgerätekupplung, Kleingerätestecker,
Siemensstecker (z.B. f.Revox), Kaltgerätewinkelkupplung, Kabeldurchführung
mit Zugentlastung
Live/Leiter/Phase
Earth/Erde Neutral/Null/MP
ist die gängige Beschaltung der IEC-Steckverbindung
Unsere Präferenz: Groneberg Messing(kein Nickel !) für euro 8,-
Tweak
Stecker nach dem Anlöten mit einer
Entmagnetisierungsspule oder ähnlich geeignetem Gerät von Magnetfeldresten
befreien.
Digitalverbindungen
Sonderfälle Digital
Wandlereinheit
Opto auf Koaxial und Koaxial auf Opto für digitale Verbindungen SPDIF
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