
Damit wird die Klangverschlechterung durch Netzspannungsschwankungen deutlich reduziert.
10 % weniger Spannung und bei konstantem Widerstand 10 % weniger Strom
bedeuten (Leistung P=Spannung mal Strom) 81 % Leistung, also 19% Verlust
(!), bei 5% weniger Spannung geht die Leistung um 9,75% zurück.
Der Netzspannungskonstanthalter sorgt für gleichbleibende konstante
Bedingungen, ein Nachlassen der Leistung wird vermieden.
Unsere Version ist mit audiophilen Kabeln / Netzsteckverbindern verschaltet. Eine 5 A Sicherung ist unumgänglich im Stromweg des Gerätes eingebaut und schützt vor Überschreiten der Gesamtleistung, bevor der Transformator wegen Überlastung durchbrennt. Das Gerät ist mit max. 1000 Watt angegeben und reicht für eine gute HiFi-Anlage. Bei Extremanlagen sollten die Endstufen eventuell über ein zweites separates Gerät betrieben werden, um ihre Lastwechselvorgänge von der Signalquelle und dem Vorverstärker fernzuhalten.
In dem Gerät ist als logisches Herzstück eine Regelungsschaltung
mit einem Potentiometer, bei dem die Zielvorgabe fein einstellbar ist.
Der Servomotor regelt dann auf dem Ringkerntransformator über die
Abgriffe die Ausgangsspannung. Zum näheren Verständnis: die Regelung
geschieht auf einem Autotrafo (früher: Spartrafo), die Ausgangsklemmen
sind auf einem festen Abgriff beschaltet. Der Vorteil ist dann, daß
der Kern des Trafos stabilisierend wirkt, denn der Zugang über den
Kohleschleifer hat auch seine nachteiligen Nebeneffekte, die so vermieden
werden. Der Autotrafo ist ein Ringkern mit Wicklungsabgriffen von 160 -
260 V. In diesem Bereich darf die Eingangsspannung schwanken. In diesen
Spannungsumfang liegt auch der Einstellbereich der Ausgangsspannung.
Ein Netzschalter mit Kontrollleuchte fordert zum Ein- bzw. Abschalten
auf, um den Servomotor zu schonen, wenn das Gerät nicht wirklich gebraucht
wird. In der Praxis fährt der Motor die Spannung auf den Sollwert
hoch, danach schaltet man das/die angeschlossene Gerät(e) an.
Dieser Netzspannungskonstanthalter eignet sich nicht für Geräte mit Schaltnetzteil, die Störungen, die von den Schaltnetzteilen ausgehen, wirken auf die Regelelektronik zurück. Schaltnetzteile sind in TV, Viedeorecordern und DVD-Playern zu finden (natürlich auch in Computern etc.) und haben eine große Netzspannungsbandbreite, die im Netzteil ausgeregelt wird. Sie brauchen keinen Netzspannungskonstanter.
Durch die Bauart bedingt, wirkt das Gerät auch als Netzfilter mit nachvollziehbar gesteigerter Ruhe im Klangbild. Die Durchgangsverluste eines Netzfilters treten jedoch nicht in sonst bekannter Form auf, da die Ausgangsspannung ja fest vorgegeben immer erreicht wird. Der Kombination mit Netzfiltern steht nichts entgegen, im Gegenteil, ein vorgeschaltetes Netzfilter und der Netzspannungskonstanthalter ergänzen sich auf wunderbare Weise. Das Netzfilter wird vorgeschaltet, der Netzspannungskonstanthalter hebt dann die Durchgangsverluste quasi wieder auf.
Dieses Gerät ermöglicht den Betrieb älterer Naim Geräte
oder anderer englischer HiFi-Komponenten, die für 240 V ausgelegt
sind, indem intern die Ausgangsspannung auf 240 V voreingestellt wird (auf
Wunsch von uns voreingestellt geliefert).
Empfindliche Geräte mit Nominalspannung 220 V können bei
heutiger 230 V Netzspannung auf 220 heruntergeregelt stabil betrieben werden
(auf Wunsch von uns voreingestellt).
Alte Stax Speiseteile profitieren von der einstellbaren Netzspannung,
damit im Interesse der Lebenserwartung der Hörersysteme die Polarisationsspannung
die ursprünglich eingestellten Maximalwerte nicht übersteigt.
Mit diesem Gerät ist auch die Netzspannung voreinstellbar, bei
der Ihr Plattenspielermotor den ruhigsten Lauf ermöglicht, wie bei
Garrard oder alten Thorens, Braun etc.
Die Audiophile Version mit abgeschirmtem
Groneberg-Netzkabel kostet euro 258.- incl. Versandkosten
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