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Der
richtige Dreh
Man kann das auch messen: Mit einem Digitalvoltmeter
für Wechselspannung (Bereich bis 240 V~) mißt man zwischen Schutzkontakt
der Steckdose und dem Gerätegehäuse eine Spannung. Der Wert ändert
sich, wenn die andere Position gewählt wird. Der niedrigere Wert ist
richtig. Das Gerät muß eingeschaltet und von anderen Geräten
elektrisch getrennt sein (Audiokabel abziehen). Berühren des Gerätes
verfälscht die Messung. Die gemessenen Werte können variieren
zwischen 20 und 40 V bei CD-Playern und 60-150 V bei Verstärkern (typische
Werte bei Ringkerntransformatoren).
Wenn ein Netzkabel mit Schutzkontakt angeschlossen
ist und damit das Gehäuse geerdet ist, muß vorübergehend
für die Messung (und nur dafür) dieser durch Abkleben oder Unterbrechen
aufgehoben werden, sonst kann man nur 0V (=gar nichts) messen. Wird bei
ausgeschaltetem Gerät gemessen, kann die Position des Netzschalters
das Meßergebnis verfälschen, wenn z.B. der Nulleiter durch den
Schalter unterbrochen wird, ist ein unrealistisch hoher Wert zu messen.
So
geht man vor: Gerätegehäuse mit der Spitze berühren, der
Finger hält den Prüfer auf DirektTest, Display lesen, Netzstecker
des zu testenden Gerätes umdrehen, Display lesen. Der niedrigere oder
schwächer angezeigte Wert ist die bessere Wahl. Das sehr hochohmige
Instrument ist einfach und preiswert, die Anzeige allerdings etwas undifferenziert
in groben Stufen: 12 - 36 - 55 - 110 - 220 V. Deshalb ist man auch auf
die Beobachtung von Helligkeitsunterschieden mit angewiesen. Schließlich
kommt es auf das im Vergelich niedrigere Potential an, dargestellt durch
schwächere LCD Anzeige oder niedrigeren Zahlenwert.

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