1. Beide Kabel gleiche Sorte
2. Beide Kabel gleiche
Länge
3. Beide Kabel gleiche Laufrichtung (Orientierung
Pfeile oder Schriftzug)
4. Beide Kabel mit Markierung an Pluspole
(rot) bei Boxen und Verstärker
5. Beide Kabel geradlinig verlegen (keine
Schlaufen bilden, Überschüsse S-förmig legen)
6. Beide Kabel fern von Netzzuleitungen
verlegen (keinesfalls dicht parallel)
7. Beide Kabelenden abisolieren, verdrillen
und blank in Klemmen (Terminals) quetschen. Enden nicht verlöten,
Zinn ist 16-mal schlechter leitfähig als Kupfer!
8. Kabelqualität erst nach Einspielzeit
beurteilen
Das Lautsprecherkabel wird vom Verstärkerausgang
kontrolliert angesteuert. Es fließt dann ein so großer Strom,
daß das damit aufgebaute Magnetfeld die Membran des Lautsprechers
antreibt. Auch im Kabel wirken Magnetkräfte im Leiter und zwischen
den Leitern. In dem selbst aufgebauten Magnetfeld drängen die Elektronen
nach außen, wodurch der nutzbare Querschnitt sich praktisch verringert,
besonders betroffen sind höhere Frequenzen, für die der nutzbare
Querschnitt ohnehin von der Oberfläche bestimmt wird. Deshalb wird
die getrennte Verkabelung von Baß und Hochtonautsprecher in der Regel
Vorteile bringen. Die mit den magnetischen Kräften verbundenen Vibrationen
und Verluste sind eine gute Erklärung für Klangunterschiede und
Gegenstand vieler Patentschriften (s.u.). Auf die Signale in der Leitung
überlagern sich zwar auch externe elektrische und magnetische Störfelder,
mechanischer Druck, Vibrationen u.v.a., da aber die Lautsprecher niederohmig
sind, haben diese Störungen zunächst geringe Folgen. Aber der
Verstärker reagiert mit seiner Gegenkopplung auf die vom LS-Kabel
über seinen Ausgang eingeschleusten Störungen und kann sie hörbar
umsetzen.
Im Hörvergleich stellt man Zusammenhänge
zwischen größeren Querschnitten und geringerer Brillanz fest,
zwischen Festigkeit der Leitung und der Prägnanz im Baß. Der
Zusammenhang zwischen mechanischen Eigenschaften und Klangeigenschaften
ist erwiesen und Gegenstand von Patentschriften (Cardas, USA), ebenso der
Zusammenhang zwischen magnetischen Eigenschaften und Klang (Patent Groneberg,D).
Die vereinfachte Annahme, nur der Kupferwiderstand müsse für
den guten Klang möglichst gering sein, kann durch Zwischenschalten
von Widerständen und Induktivitäten zum Guten gewendet werden
(Patent Straßner,D). Die gemeinsame Abstimmung von Verstärker
und Lautsprecherkabel ist das Geheimnis des besten Klangs (Naim, Mission
GB). Tatsächlich muß ein Lautsprecherkabel eine gelungene Synthese
sein von Widerstand, Kapazität, Induktivität, Ableitung, Geometrie,
mechanischen Eigenschaften, etc. (Patente Kimber, Monster,USA). Und erst
unter Einbeziehung der Eigenschaften der Endverstärker (Innenwiderstand,
Induktivität, etc) lassen sich bestimmte Kabel und die richtigen Mindest/Höchstlängen
empfehlen. Das Lautsprecherkabel, das immer optimal paßt, muß
also wählbare (verstellbare) Eigenschaften haben, die sich mit denen
des Verstärkers zum gemeinsamen Ideal ergänzen (Kabel mit Anpaßeinheit
mit Drehschalter oder Steckbrücken z.B.HMS). Probieren ist ansonsten
die einfachste Methode, sie bezieht auch den persönlichen Geschmack
mit ein. So merkt man dann auch, daß kurze Audiokabel (mehr Qualität)
zur Endstufe und längere gute Lautsprecherkabel in Bi-Wiring zum besseren
Ergebnis führen - statt langer Audiokabel(weniger Qualität),
Mono-Endstufen, ultrakurzer LS-Kabel(mehr Kraft).
Bei bestimmten Kabeln gibt es Chancen,
aus dem vorhandenen Material mehr zu machen, als der Hersteller mit seinen
(sofern es welche gibt) Anschlußhinweisen zuläßt. Erkenne
die Möglichkeiten ! Hinweise siehe unten.
Neue Erkenntnisse:
Antennen und Kabel unterscheiden sich
nur wenig. Leider fangen Kabel aller Art Elektromagnetische Wellen ein.
Eine neue Methode, entwickelt von Mr. Enokido, Japan, reduziert die Kabel-bezogene
Hochfrequenz. Besuchen Sie unsere Website http://www.fl-electronic.de/live_connection/enacom.html
sowie unsere Website http://www.fl-electronic.de/live_connection/hf-x.html
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Netzleitungen, Netzdosen, Audiokabeln, Digitalkabeln und Lautsprecherleitungen.
Der Signalweg wird nicht unterbrochen, sondern parallel am Ende abgeschlossen!
Die Auswirkungen auf Lebendigkeit, Plastizität und Brillanz des Klangbildes
sind beachtlich!
Unsere Auswahl Lautsprecherkabel
| Hersteller, Typ | Konfektionierung + Preis euro /m mono € |
| diverse superflache Kabel auf Anfrage | auf Anfrage |
| Acoustic Balance Yellow | K25.- + 38.-/m |
| Argento Silver | auf Anfrage |
| Audioquest F14 4-adr. | 3.-/m |
| Audioquest Crystal 12-adr. | 20.-/m |
| Audioquest CV4 | 25.-/m |
| Audioquest Midnight 16-adr. | 35.-/m |
| Audioquest Midnight + | 52.-/m |
| Brightwire Quattro 4-adr. superflach | 10.-/m |
| Cablefactory Delight | auf Anfrage |
| Chord Company Carnival Stereoplay 3/03 | 7.90/m |
| Dr.Meggle Supernova | K60.- + 50.-/m |
| Fadel Art SC-10 | K50.- + 60.-/m |
| Fadel Art Grey Litz | K88.- + 38.-/m |
| Fadel Art Stream | K115.- + 50.-/m |
| Fast Audio Compact 6L /M | 38.-/m |
| fast live Laokoon *# | 15.-/m |
| fast live LowCost *# | 3.-/m |
| Groneberg Quattro Reference Cable *# | 30.-/m |
| Groneberg Quattro Reference Cable second generation *# | 35.-/m |
| Groneberg Quattro Reference Cable Panzer*# | 40.-/m |
| Groneberg Quattro TS Premium | 75.-/m |
| Heybrook Heywire 4-adr. | 7.50/m |
| Hitachi LCOFC 2-adr. /4-adr. | 8.-/12.-/m |
| HMS Strassner In Concerto | auf Anfrage |
| HMS Strassner Gran Finale | auf Anfrage |
| Kelvin Cable Argon | 1.50/m |
| Kelvin Cable CER | 4.-/m |
| Kelvin Cable Neodym | 10.-/m |
| Kimber Cable Black o. White Shadow |
9.-/m
|
| Kimber Cable 4 PR /8PR |
13.- /26.-/m
|
| Kimber Cable 4 VS/8VS |
20.- /38.-/m
|
| Kimber Cable 4 TC/8 TC |
49.- /89.-/m
|
| Laurin Cal 32 silber *# | 50.-/m |
| Laurin Meta silber *# | 65.-/m |
| Low-Cost FTE Max Bi-Wire | 2.-/m |
| Mission Cyrus 2-adr. | 7.-/m |
| Mission Cyrus Quartett 4-adr. | 12.-/m |
| Mogami 3083 The Pure | 9.25/m |
| Mogami 2477 Ultra Pure | 22.50/m |
| Mogami 2513 Blue Rocket *# | 25.50/m |
| Mogami Pure refgerence | 700.-/3Stm |
| Naim NACA 5 | 20.-/m |
| Oehlbach 2,5 *# | 2.-/m |
| Oehlbach Referenz *# | 15.-/m |
| Oehlbach Heavenly Sound | 110.-/m |
| Phonosophie 1 # | 20.-/m |
| Phonosophie 2 # | 32.-/m |
| QED Qdos *# | 6.-/m |
| QED Genesis Audio9/02 Test 2.Platz sehr direkt und absolut offen | auf Anfrage |
| Restek 8C # | 25.-/m |
| Silvercom # | auf Anfrage |
| Sommer Magellan Stereoplay 3/03 | 4.80/m |
| Sommer Tribun 4qmm Superflach Stereoplay 3/03 | 5.25/m |
| Tepax Extreme K Superflach selbstklebend weiß | 4.-/m |
| Tepax Extreme Superflach weiß | 3.-/m |
| van den Hul Clearwater | 10.-/m |
| Alle Preise Konfektionierung + Monometerpreis
*#sonst beliebige Länge nach Absprache möglich mit vergoldeten
1a-Bananen-Steckern (selbstverständlich einteilig) gequetscht/gecrimpt
und mit Silberlot angelötet ...€ 5.- / Stecker
(Deltron-Stecker vergoldet oder GHT Banane(CuBeFederhülseHohlbanane)) |
![]() |
Verlegt
man die Kabel mit etwas Abstand zum Boden, werden weniger Vibrationen eingekoppelt,
außerdem ist das elektrische Feld um den Leiter günstiger, der
klang wird transparenter, luftiger.
Brücken. Das Bild zeigt eine Bi-Wiring-Verlegung für 2 Lautsprecher in großer Ausführung. Der Klangunterschied ist verblüffend, sobald der Abstand 1cm erreicht. Beispiel: bei Applaus sind die Höhen hörbar weniger gedämpft. Vibrationen aus Körperschall der Lautsprecher haben sicherlich nur eine untergeordnete Bedeutung, die Erklärung über die kapazitive Kopplung ist überzeugender und findet sich hier. |
-.50 /St |
Beim Verlegen von größeren Längen ist bei Kabeln mit
Massivdrahtaufbau der Klangverlust geringer als bei Litzedrähten.
Konfektionierung ? Kann man sich sparen, wenn der direkte Kontakt Draht/Klemme
weniger Verluste hat als Kabel an Stecker, Steckerdurchgangsverlust, Stecker-Buchse
Kontaktübergang....Lediglich die Oberfläche ist beim Massivdraht
eingeschränkt, aber dafür isoliert man 4,5cm ab, faltet es Z-förmig
und hat die dreifache Kontaktfläche, die man von oben in die Klemme
steckt, der sich so formende Haken verhindert ein herausrutschen, falls
sich die Verschraubung lösen sollte. Die Kontaktzone kann man mit
einem säurefreien Fett vor Oxidation schützen (alter Hausfrauentrick:
Vaseline)
Mit
dem spreizbaren WBT Bananenstecker (1.Grundkörper 2.Spindel 3.Ummantelung
4.Polkennzeichnung rot/weiß 5.Isolierung 6.Madenschraube Torx 7.Safetypin)
kann das Kabel unter optimierten Kontaktdruckverhältnissen an die
Bananenbuchsen von Verstärker und Lautsprecher angeschlossen werden.
Einzelpreis Euro25.- /St.
Alternativ kann ein Kabelschuh angeklemmt werden, der mit einer Federeinlage
für konstanten Kontaktdruck sorgt. WBT Einzelpreis Euro25.- /St.
Warum sollen Kabel gleiche Länge haben ?
Beim
Rechteckverhalten kann man zwischen Verstärkerausgang und Boxeneingang
Unterschiede in den Impulsflanken messen, die bei kurzen Kabeln wenig,
bei längeren Kabeln größere Abweichungen bringen. Kabel
niedriger Impedanz zeigen geringere Impulsveränderungen und sind weniger
Längen-abhängig.
Reine Laufzeitunterschiede für das gesamte Signal aufgrund der
Länge sind sicherlich weniger die Ursache ebensowenig die Veränderung
des ohmschen Widerstandes. Gemessen an 4...30 Ohm der Lautsprecher sind
0,040 Ohm eher wenig (Frequenzgangsvariation 0,047dB) genauso die Längenveränderung
(1m= 0,0036 Ohm, Frequenzgangsvariation 0,0079 dB)
Hier bestellen
| FL-electronic / Neuklang Mühlenpfordtstr.5
38106 Braunschweig Tel.: 0531 / 342155 Fax: 0531 / 344900 E-Mail: info@FL-electronic.de |
![]() |
Heiße Klangtips:
Alle Kimber-
Grundsätzliche Verarbeitungs-
Bevor das Kabel zerschnitten wird, markiert
man die Enden so, daß die Laufrichtung wiedererkannt werden kann.
Die Aderenden werden abisoliert, gleichfarbige zu Bündeln verdrillt
(links-/rechtsherum in Fortsetzung der Richtung im Kabel) und verzinnt,
in Stecker oder Kabelschuhe gequetscht und/oder verlötet oder aber
blank in die Klemmen beim Lautsprecher oder Verstärker gequetscht.
Da Lötzinn in der Leitfähigkeit um den Faktor 16-20 schlechter
als Kupfer ist, außerdem alle Stecker auch noch Übergangswiderstände
mitbringen, muß man gut überlegen, ob nicht der direkte Weg
(Kabel unverzinnt in die Klemme) der beste Weg ist!
Empfehlung Tuning Tip 1:
Die Kabel werden nach der Einspielzeit
(2 Wochen) beurteilt.
Empfehlung Tuning Tip 2:
Die Kabel werden in beiden Laufrichtungen
getestet (deshalb markierte Enden). Eine von beiden Laufrichtungen klingt
angenehmer und räumlicher!
Empfehlung Tuning Tip 3:
Magnetfelder bauen sich je nach Wendelung
längs oder quer zum Kabel auf. Die schwarzen Adern übernehmen
normalerweise den Minuspol, die braunen (4PR), die grauen (4VS), die blauen
(4u.8TC) den Pluspol. Wenn bei beiden Lautsprecherkabeln schwarz den Pluspol,
Farbe den Minuspol übernimmt, kann die räumliche Abbildung meist
noch deutlich verbessert werden. Die Linkswendelung ist für die Masseleitung
generell besser geeignet. Dazu alle Kabelenden mit schwarz als Plus an
die roten Klemmen!
Empfehlung Tuning Tip 4:
Magnetfelder bestimmen den Klang der Kabel
entscheidend mit, aber auch die elektrischen Felder um die Kabel bzw. ihrer
einzelnen Leiter. Feldaspekte richtig einschätzen und umsetzen: siehe
weiter unten unter Alternativen
NB: 4 TC ist auch als Audiokabel
geeignet. Es ergänzt die HiFi-Kette konsequent und wird nach denselben
Regeln eingesetzt.
...ist die doppelte / dreifache Verkabelung
des Lautsprechers. Sie trennt den Signalweg des empfindlichen Hochtonbereichs
vom energiereichen Baß bereits ab dem Verstärkerausgang. Im
Obertonbereich sind die entscheidenden Informationen, sie bestimmen 80%
des musikalischen Geschehens.
Der energiereiche Baßstrom stört
mit seinem starken Magnetfeld das filigrane Hochtonsignal im selben Kabel.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen, bringt die Bi-Wiring Methode nur Vorteile,
überwiegend im Hochtonbereich: Qualitätssteigerung: Mehr Dynamik
+ räumliche Tiefe + Plastizität + Auflösung.
Quantitätssteigerung: Mehr Intensität (lauter durch geringere
Kabelverluste). Resultat: Alles klingt prächtiger, genauer,
losgelöster. Als Nebeneffekt wird auch der Baß prägnanter.
Voraussetzungen: Doppelte oder dreifache
(2/3 x +/-) Anschlüsse an der Box, doppelte / dreifache Menge Kabel.
Am Verstärker kann z.B. an A der Baß, an B der Hochton angeschlossen
werden. Wenn nur eine Reihe Anschlüsse vorhanden sind, werden die
Kabel zu zweit aus einer Klemme geführt oder mit geeigneten Steckern
hintereinander verbunden.
Grundempfehlung: Gleiche Kabel identischer
Länge / Laufrichtung etc. für Baß und Hochtonbereich. Damit
die Homogenität im musikalisch empfindlichen Mitteltonbereich nicht
gestört wird, geht man zunächst von einer Kabelsorte aus.
Alternative: Tieftöner sind anders als Hochtöner. Der Baß stellt andere (geringere) Anforderungen, auf die man mit der Auswahl des Kabels eingeht. Der Verstärker und die Kabellänge beeinflussen die Tendenzen, der persönliche Geschmack gibt den Ausschlag bei der Wahl des Kabels für den Kompromiß zwischen trockenem Baß und Wärme im Grundtonbereich. Die Anzahl der zur Auswahl stehenden Kabel wird stark eingeschränkt, wenn perfekte Hochtonwiedergabe gleichzeitig gefordert wird. Nur wenige Kabel bieten luftige und greifbare plastische Hochtonwiedergabe mit großer räumlicher Staffelung in die Tiefe.
Vorschlag zur Vorgehensweise: Erst das Kabel für den Hochtonbereich aussuchen, ein zweites dieser Sorte für den Baß verwenden, dann andere für den Baß testen.
Eine weitere Steigerung bringt das sog. Bi-Amping: Jedes Kabel wird von einem einzelnen Verstärker angesteuert, man benötigt also deren zwei oder drei!
Anschlußmöglichkeiten:
3
Diese Möglichkeiten bieten die Anschlußklemmen der Lautsprecher:
A: 2 Pole (Standard),
B: 4 Pole mit Verbindungsschienen (Brücken,
Auslieferzustand),
C: 4 Pole getrennt (nach Entfernen der
Brücken).
Lautsprecherkabel sind entweder
1. 2-polig oder
2. ein Vielfaches davon oder
3. sind mehrfach vorhanden.
Fall 1/2/3A: Die gekennzeichneten Adern
des Kabels werden an den Pluspol angeschlossen. Der Rest an Minus. Ganz
normal.
Fall 1/2/3B: Die gekennzeichneten Adern
des Kabels werden an den Pluspol des Hochtons angeschlossen. Der Rest geht
an Minus des Tieftons. So wird die wichtige gleiche Behandlung von Baß
und Hochton besonders einfach erreicht. Wer die Brücken umgehen möchte,
kann mit einem einfachem Eingriff das Problem lösen: siehe unten Back
to the Basics
Fall 1C: Die gekennzeichneten Adern des
Kabels werden an die Pluspole des Hochtons und Tieftons angeschlossen (und
verbinden diese). Der Rest an die Minuspole entsprechend.
Fall 2C: Die gekennzeichneten Adern des
Kabels werden an die Pluspole des Hochtons und Tieftons verteilt angeschlossen.
Der Rest wird auf die Minuspole entsprechend verteilt. Wie die Adern aufgeteilt
werden, ist herstellerspezifisch.
Flachleitungen: Außen Hochton,
innen Baß, die andere Hälfte symmetrisch dazu Minus. Rundleitung:
im Prinzip gewölbte Flachleitung. Mengenmäßige Aufteilung
Baß/Hochton nach Geschmack, zwischen einer und der halben Anzahl
Adern für den Hochton.
Fall 3C: Die gekennzeichneten Adern des
einen Kabels werden an die Pluspole des Hochtons, die des zweiten Kabels
an die Pluspole des Tieftons verteilt angeschlossen. Der Rest an die Minuspole
entsprechend.
Verstärkeranschluß : Generell
schließt man alle (+) roten Kabel an eine (+)Klemme und alle (-)
schwarzen an die andere (-).
Bei Verstärkern mit Lautsprecher-Gruppe
A und B könnte man A+B schalten, Hochton an A und Bass an B anschließen,
das macht nur Sinn, wenn die Lautsprecher vorn an der Frontplatte geschaltet
werden, und das Signal von der Endstufe zum Schalter, von dort über
getrennte Kabel zu den Klemmen geleitet wird. Bei modernen Verstärkern
benutzt man zum Schalten Relais (von der Schutzschaltung), die zwischen
Endstufe und Rückwand für ultrakurze Wege sorgen und hier ist
der gemeinsame Anschluß an eine Klemme sinnvoll.
Parallel betrieben, steuern zwei Endstufen
Baß und Hochton an. Der Strom, den der Lautsprecher aufnimmt, wird
von der Frequenzweiche bestimmt. Intermodulationsprodukte bleiben gering,
ebenso Verzerrungen. Großer Vorteil: Der Hochtonbereich behält
die volle Leistungsreserve.Das gibt ein großartiges räumliches
Bild bei größtmöglicher Reinheit, völlig unabhängig
vom Zusammenbruch des Netzteils der Baßendstufe, wenn gerade Extremleistung
gefordert wird.
Lautsprecher
werden üblicherweise von einem Verstärker über ein Lautsprecherkabel
angetrieben. Bi/Wiring entkoppelt den Hochtöner vom Tief/ Mitteltöner,
indem beide über separate Kabel von demselben Verstärker ihre
Leistung beziehen. Die Kabelverluste werden reduziert und das Klangbild
wird weiträumiger und differenzierter, strahlender.
Die Steigerung dazu heißt Bi-Amping:
Der Tieftöner wird von einer separaten Endstufe (Monoblock) angetrieben,
der bisherige Verstärker treibt nur noch den Hochtonbereich. Da der
Leistungsbedarf des Tieftöners wegfällt, wird das Netzteil entlastet,
die Vorverstärkersektion klingt nun besser und die Endstufe liefert
weniger Verzerrungen und behält die volle Dynamik. Über das Lautsprecherkabel
des Höchtöners wird der Zusatz-Verstärker mitangesteuert,
der den Baß steuert. Die Auslegung auf ein festes kontrolliertes
Baßfundament wird mit hochfrequenten Schalttransistoren erreicht.
Das Durchschalten führt zu einem besonders niedrigen Innenwiderstand,
wobei kaum Verlustwärme entsteht, und der Baß stark kontrolliert
wird (hoher Dämpfungsfaktor). Nach Bedarf kann der Pegel angepaßt
werden (mit einem Regler innerhalb von +/- 3dB).
Die Folge: Mehr Punch im Baß, mehr
Dynamik und Losgelöstheit im gesamten Klangbild: Erheblich bessere
räumliche Abbildung. Biamp-Erweiterungsmodul € 300.- (x2 =
Stereo)
Für den Selbstbau: Infinity
Subwoofermodul Mit Anleitung! Preis € 75 / Kanal
Haben Sie Probleme mit der Entscheidung
ob Bi-Wiring oder nicht ?
Die Lautsprecherbox hat Terminals für
Bi-Wiring, es ist aber nur ein einfaches Kabel vorhanden. Wie schließt
man es an?
Die Alternativen:
1.Beide Enden an Baß und über
mitgelieferte Brücken zum Hochton?
2.Beide Enden an Hochton und über
mitgelieferte Brücken zum Baß ?
3.Beide Enden an Baß und über
bessere Brücken zum Hochton ?
4.Beide Enden an Hochton und über
bessere Brücken zum Baß?
5.Plus-Ende an Hochton-plus und Minus-Ende
an Baß-minus, der andere Pol jeweils über mitgelieferte Brücken
?
6.Plus-Ende an Hochton-plus und Minus-Ende
an Baß-minus, der andere Pol jeweils über bessere Brücken
?
7.Kabel an speziellen Bi-Wiring Adapter,
dort Y-förmig verzweigen und dann gleichberechtigt an alle Klemmen?
Die Alternative: Anschlußterminal hinten an der Box aufschrauben und innen beide Kabel vom Hochtonterminal lösen (vorher +/- kennzeichnen) und zu den entsprechenden Kabeln an Baßterminal schrauben oder löten. Die meisten Hersteller haben dort Verbindungen mit untergeschraubten Lötösen.
Vorteil:***
Wer sich entschließt, doch Bi-Wiring
einzusetzen, schraubt/lötet die Kabel wieder zurück.
Die
Analyse
Wären da nicht die magnetischen Felder
um den einzelnen Draht, es gäbe keine nennenswerte Anziehung oder
Abstoßung zwischen den Leitern. Das ist der Hauptgrund dafür,
daß Kabel verseilt oder verschweißt oder verflochten sind:
Nur so bekommt man die magnetischen Kräfte in den Griff. Wirken magnetische
Kräfte, schwingt das Kabel daraufhin, geht Energie verloren, das Kabel
arbeitet nicht mehr verlustarm. Die Energie geht in Bewegung über,
wird in Bewegung der Masse gespeichert und verzögert in das Signal
implementiert.
Gibt es nun irgendeinen Grund, Hin- und
Rückleiter in unterschiedlichem Wicklungssinn anzulegen ? In Grundlagenbüchern
findet sich das Prinzip der Bänderleitung: um einen imaginären
Kern gewendelte Leiter, gleichsinnig für hin und zurück. Die
so eingeschlossenen Magnetfelder werden durch diese bi-filare Wicklung
weitestgehend kompensiert, es entsteht eine Leitung geringster Induktivität
(das ist der Fall, wenn im Hochtonbereich der Widerstand am wenigsten zunimmt).
Da ein-sinnig gewendelte Leitungen keinen echten Zusammenhalt haben, kann
man mit gegensinnig eingeflochtenen Leitern den Zustand stabilisieren.
Da sie vorhanden sind, kann man sie auch für die Leitung einsetzen,
das gibt mehr Querschnitt im Datenblatt. Ob in der Architektur oder in
der Küche, eine gewisse Verschwendung macht manchmal das Ergebnis
besonders reizvoll.
Hier ein bei uns bewährtes Beispiel
für eine alternative Schaltung:
Im
Bild links mit +/- erfolgt in jeweils Vierergruppen der Anschluß
an den Verstärker. Sowohl rot als auch schwarz werden in benachbarte
Gruppen aufgeteilt. Es sind nun 4 rote Leiter für + und vier rote
Leiter für -, genauso 4 schwarze Leiter für + und vier schwarze
Leiter für -. Der Lautsprecher wird an die roten + und die roten -
angeschlossen. Die schwarzen sind am Verstärker +/- angeklemmt aber
lautsprecherseits isoliert (X=nicht angeschlossen). Schwarz dient dem mechanischen
Zusammenhalt, der Stabilisierung des elektrischen Felds um den Leiter und
auch zur elektrischen Abschirmung. Anders als im Bild dargestellt, können
die schwarzen auch alle an Verstärker-Minus (=Masse) angeschlossen
werden, es lohnt sich zu experimentieren, da damit die Klangfarbe und Auflösung
manipuliert werden können. Die Linkswendelung eignet sich erfahrungsgemäß
für gleichnamig durchflossene Leiter, wie bei der Ableitung von Störfeldern,
ist also geeignet für Schirmung. Die Rechtswendelung dagegen verbessert
den gegensinnigen Stromdurchfluß für Hin- und Rückleiter,
indem die Induktivität der Leitung kompensiert wird, ist also ideal
für Lautsprecher!
Schaltung
Special 2
Im
neuen Bild links erfolgt der Anschluß an den Verstärker in anderen
Vierergruppen. Diesmal ist abwechselnd jeder zweite Leiter plus, der andere
Minus, rot wie schwarz. Es sind wie vor 4 rote Leiter für + und vier
rote Leiter für -, genauso 4 schwarze Leiter für + und vier schwarze
Leiter für -. Der Lautsprecher wird an die roten + und die roten -
angeschlossen. Die schwarzen sind ebenso am Verstärker angeklemmt
aber lautsprecherseits isoliert (X=nicht angeschlossen). Vorteil gegenüber
der vorherigen Schaltung: das eingeschlossene Magnetfeldf ist noch geringer,
der Arbeitsaufwand bei Konfektionieren jedoch noch größer. Es
lohnt sich !
Wenn ein Kabel nach dem ersten obigen Schema
angeschlossen ist, kann man eventuell auch in einem Kabelstrang Bi-Wiring
praktizieren, indem man den Baßanteil über genannte schwarze
+und - führt, also die mit X gekennzeichneten Enden nutzt. Da der
Wicklungssinn unterschiedlich orientiert ist, beeinflussen sich die Magnetfelder
nicht mehr so stark, weil sie fast senkrecht zueinander stehen. Ein eindeutiger
Vorteil, typisch für Bi-Wiring, wenn auch nicht so perfekt wie bei
räumlich getrennten Kabelsträngen. In der praktischen Ausführung
dauert das einzelne Durchmessen der gleichfarbigen Leiter allerdings seine
Zeit.
Baß und Hochton werden über
räumlich getrennte Kabel geführt, zweifellos noch besser
Hochtöner
(X nicht angeschlossen)
Baßlautsprecher
(X nicht angeschlossen), hier wurde aus Gründen der praktischen Arbeit
die einfache Version gewählt.
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38106 Braunschweig Tel.: 0531 / 342155 Fax: 0531 / 344900 E-Mail: info@FL-electronic.de |
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