Beim Anschluß eines Lautsprechers bestimmt die Ausgangsspannung und der Innenwiderstand des Lautsprechers (typisch 4 Ohm oder 8 Ohm), wieviel Strom der Lautsprecher aufnimmt. Dabei kann das Stromlimit des Verstärkers nicht überschritten werden. Idealisierte Werte können dem Nomogramm entnommen werden.

Die oben genannten Werte beziehen sich auf Wechselspannung (Effektivwert)
oder Gleichspannung. Der Effektivwert ist der geometrische Mittelwert,
auch RMS (root mean square) genannt. Beim Sinus ist der Scheitelwert etwa
1,4 (Wurzel aus 2) mal höher als der Effektivwert.
Will man die Maximalleistung einer Endstufe feststellen, kann man die
Versorgungsspannung messen. In der Regel gibt es eine positive und negative
Versorgungsspannung, die jeweils größer sein muß als die
Scheitelspannung des Sinus. Eine Endstufe mit 200 W an 8 Ohm gibt 40 V~
ab, arbeitet intern mit +/- 60V, also mit 120 V gesamt.
Nach Ohmschen Gesetzen gilt U/R=I, 40 V an 8 Ohm = 5 A eff, 7A
im Scheitelbereich. Liefert das Netzteil nicht wenigstens diesen Strom,
gibt es hier Clipping.
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